Was ist ein Keylogger?
Der Keylogger (dt. Tastaturrekorder) ist eine Hardware, die dazu dient die Tastatureingaben eines Benutzers aufzuzeichnen (mitzuprotokollieren). Keylogger gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen. Einmal als Hardware und einmal als Software. Generell gibt es zu den Keylogger zu sagen, das es ein „Stück Technologie“ ist, das dazu benutzt wird um Tastatureingaben zu protokollieren.
Immer mehr Hacker machen Gebrauch von dieser Technologie um so beispielsweise einen PIN auszuspionieren, der benutzt wird, um sich online auf das Konto der Bank einzuloggen. Das „gute“ für den Hacker ist daran, dass er nicht nur den PIN bekommt, sondern auch die Kontonummer und er weiß auch, bei welcher Bank das Konto ist, da ja der Keylogger alles mitprotokolliert.
Auch gibt es in der Anwendung zweierlei Ausführungen. Einmal wird die Protokolldatei über das Internet an einen User geschickt und in der anderen Ausführung wird eine Datei auf dem Computer erstellt, die da auch bleibt und zur späteren Auswertung benutzt werden kann.
Innerhalb Deutschlands ist das Ausspähen von Daten fremder Computer mithilfe des Keylogger strafbar, was der § 202a des Strafgesetzbuches klar definiert. Innerhalb einer Firma, die generell Keylogger einsetzt muss der Betriebsrat dem Einsatz dieser Geräte zustimmen. Außerdem darf, so ist es in der Bildschirmarbeitsverordnung Ziffer 22 vorgeschrieben, dass ohne Wissen der Benutzer keine Vorrichtung zur qualitativen und quantitativen Kontrolle benutzt werden darf.
Hardware-Keylogger können aber auch ausgetrickst werden. Wenn Sie wissen oder vermuten, dass Ihr Computer einen Keylogger hat, dann können Sie die Virtuelle Tastatur benutzen, die bei Windows ein Standard-Programm ist und mit jeder Installation kommt. Eingaben über diese Tastatur, durch Klicken mit der Maus auf die entsprechenden Buchstaben können nicht erkannt werden.
|
| |
 |
 |
| |
|
|
|