Spam-Attacken in dem WWW

Was kann heutzutage schlechter sein, als Fußpilz? Das einzige Ding, gegen man sich kaum schützen kann, also die Spams. Sie werden in verschiedenen Formen und Farben, als Nachricht oder Wall Post auf Facebook gestaltet, und sollte man auf sie klicken, so aktiviert sich der Wurm, klaut alle Daten und lässt uns blöd dastehen. Wie das auf Facebook funktioniert und wie man sich dagegen schützen kann, darüber werde ich jetzt berichten.

Spam auf Facebook – leicht zu erkennen, schwer zu vermeiden

Facebook wird von den meisten Menschen viel öfter als gewöhnliche Email-Dienstleistung benutzt, und diese Tatsache ist auch für Hackers jeder Art klar. Deshalb wurden verschiedene Spams entwickelt, die die unerfahrene User in Fallen locken können. Wie oft haben wir doch gesehen, wie einer unserer Facebook-Freunde ekelhaftige Videos oder Bilder auf unserem Wall gepostet hat und dabei seine Meinung äußerte? Wir waren nicht die einzigen, auch andere seiner FB-Freunde bekamen diese Nachricht. Wer auf dem Link klickt wird selbst infiziert und verteilt den Unsinn weiter.

Letzte Woche wurden mehrere meiner Bekannten mit diesem ekeligen Video angegriffen. Das Beängstigende an der Sache war aber die Tatsache, dass neben dem Video auch eine Aufforderung zum Ansehen des Videos stand, die aber unseren Vornamen beinhaltete. Das heißt also, dass dieser Wurm eigentlich sehr entwickelt war, wer weiß was er von Daten klauen konnte!
Als ich diesen Fall schon bei meinem fünften Bekannten gesehen habe, habe ich einerseits die Hoffnung in der heutigen Jugend ein wenig aufgegeben, andererseits schrieb ich in meinem Status, wie man sich gegen solche Videos schützen kann. Dabei ist alles kinderleicht, es gibt 3 goldene Regeln die beachtet werden müssen, und schon bleibt man 98% geschützt.

  • 1starkes Passwort
  • 2keine blöde Videos/Bilder dürfen angeklickt werden (auch nicht wenn sie von Bekannten kommen, und unseren Namen beinhalten. Meistens sind diese entweder pornografische oder übereklige Videos)
  • 3sollte man solche Posts sehen, müssen die unverzüglich als Spam gekennzeichnet und von dem eigenen Profil gelöscht werden

Ramnit

Letztendlich finde ich wichtig Ramnit zu erwähnen. Von Microsofts Malware Protection Center (MMPC) wurde dieser als Multi-Komponenten-Malware beschrieben. Nicht nur Microsoft-Programme, auch HTML-Seiten können zu seinen Opfern werden. FTP-Zugangsdaten und Browser-Cookies gehören zu seiner Beute. Seit 2010 kursiert Ramnit in verschiedene Formen durch das Internet. Berichte zufolge war Ramnit im Sommer 2011 für fast jede sechste Infektion dieser Art verantwortlich. Doch der Wurm jagt nicht nur nach einfache Informationen, die er aus Facebook oder andere Social Networks ergattern kann. Nein, eine spezielle Mutation nahm vor einiger Zeit auch die Banken in Visier.

Ich weiß, ich habe über dieser Art von Software-Keylogger schon einmal berichtet, dennoch finde ich es wichtig immer wieder zu tun, denn wie man es auch sehen kann, die Leuten wissen sich immer noch nicht richtig zu schützen. Spam-Atacken dieser Art gehören heutzutage zu den schnell zunehmenden Bedrohungsarten der Technik.

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