Wir alle kennen Google und viele von uns kennen Skynet. Google ist das ultimative Suchprogramm im Internet, Email, Fotoalbum, Kalendar Dienst und viele andere Funktionen und Extras gehören natürlich auch noch dazu. Google wird von Tag zur Tag immer klüger und klüger. Das zeigt uns auch die Tatsache, dass ab dem 1.März die Datenschutzbestimmungen verändert werden. Skynet ist eigentlich eine Utopie, eine Idee aus dem Film Terminator, doch ich bin der Meinung, dass wir ganz früh auf die Spuren dieser Utopie geraten werden.
Die neue Datenschutzbestimmungen von Google
Inzwischen ist Google schon mehr als 10 Jahre lang aktiv im Internet und es ist nicht falsch, wenn ich sage, Google wurde in dieser kurzen, aber intensiven Zeit auch fester Bestandteil unseres Lebens. Es ist schwer heutzutage eine Information zu finden, ohne Google Search in Anspruch zu nehmen. Unsere Emails werden auf der 7500 MB großen Speicherplatz gespeichert und von unerwünschten Spams unterscheidet. Wir können Fotos und Termine für Freunde und Bekannte öffentlich machen, außerdem hat uns Google auch mit einer eigenen Version von Facebook, mit Google Plus beschenkt. Außerdem gehört auch Youtube zu den Dienste von Google, was die registrierende Gmail-Benutzer ohne weitere Hindernisse vollständig benutzen können.
Da Google vollen Zugriff auf all diesen Daten hat, ist es für ihn möglich auch enorm viele Informationen über unsere Vorlieben zu sammeln. Diese Informationen werden dann nach dem 1. März theoretisch auf einer viel höhere Ebene genutzt. Google will nämlich seine Dienste zu all unseren Aktivitäten anpassen und die für unseren Interessen wichtigen Daten und Angaben in den Vordergrund stellen.
Vorteile
- erweiterte Privatsphäre: das hängt natürlich von dem Betrachter ab. Zwar wird unser Konto von Fremden geschützt, dennoch wird alles, was wir machen von Google dokumentiert. Alle unsere Daten werden verewigt und bearbeitet, nichts bleibt außer Acht. Zwar betont Google, dass es keine Daten an anderen Dienste verkauft, dennoch kann man sich nie sicher sein, ob Google zukünftig auch so freundlcih und “gut” sein wird.
- Personalisierte Suche: in kurzer Zeit erlernt Google unsre Vorlieben und achtet darauf, dass wir die Antworten bekommen, nach denen wir suchen. Problem ist nur, dass damit der Vielfalt der Meinungen ausgeschlossen werden kann. Es ist immer gut, Informationen aus mehrere Quellen und verschiedenen Meinungen zu lesen, denn nur so hat man die Möglichkeit allein zu entscheiden, auf welcher Seite man stehen will. Mit dieser “vereinfachte” Suche kann dieses Prozess gehemmt werden, und die Menschen genügen sich auch nur mit dem ersten Antwort.
- Hinweise: geplant wird auch die Erinnerungsfunktion. Google soll uns auf Termine erinnern und unsere typische Schreibfehler bemerken und korrigieren.
Nachteile
Der größte Nachteil für mich persönlich ist dass Google unser Leben zu sehr vereinfachen wird. Die Menschen lieben es wenn etwas einfach und sicher ist, dass hat uns auch Steve Jobs bewiesen. Doch das ist nicht immer gut. Wenn wir die Maschinen für uns denken lassen, dann sollten wir uns in nahen Zukunft nicht darüber wundern, dass wir in einer Welt mit Skynet und mit einer Gesellschaft wie in dem Film “Wall-e” leben.
In dem vorigen Beitrag ging es um einen Keylogger, der für die Mac Geräte entwickelt wurde. Ich schrieb ihn mit dem Motto: “Die Technik hilft jedem gegen Betrug und Lüge zu kämpfen”. Dass man mit dem Keylogger einigermaßen selbst zum hinterhältigen Betrüger wird, spielt für die meisten keine Rolle.